Der online Handel mit CFDs - steigende Beliebtheit

Kaum ein Produkte innerhalb der Derivate, also der abgeleiteten Wertpapiere, hat in den vergangenen Jahren so an Beliebtheit zugelegt Brokerwie die CFDs. Dabei handelt es sich um eine besondere Form der Total Return Swaps. Zwei Parteien einigen sich auf eine Wette zur Entwicklung eines bestimmten Wertpapiers oder Rohstoffes. Neben Aktien und Anleihen kann somit auch auf steigende respektive fallende Rohstoffpreise gesetzt werden. Innerhalb der CFDs gibt es einen regulierten Börsen - und einen nicht regulierten außerbörslichen Handel. Gerade Anfänger sollten dabei lieber auf ersteren zurückgreifen, da sie beim nicht regulierten Handel nicht wissen können, ob die gestellten Kurse auch wirklich richtig sind. Der große Vorteil bei CFDs besteht darin, dass mit geringem Kapitaleinsatz weitaus höhere Gewinne möglich sind als beim Direktkauf der Wertpapiere. Dafür sorgt unter anderem der Hebel, der vom Kunden gewählt werden kann und der die Gewinnsumme je nach Höhe vervielfacht.

Was beachtet werden muss

Einer der Gründe, warum der Online-Handel mit CFDs von vielen Menschen abgelehnt wird, ist die Gefahr eines Emittentenausfalls. Der cfdsEmittent ist der Herausgeber des Wertpapiers, in den meisten Fällen also eine Bank. Bekommt er Zahlungsschwierigkeiten oder muss sogar in die Insolvenz gehen, ist die Sicherheit des CFDs nicht garantiert. Dabei spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob das Wertpapier sich tatsächlich in die gewünschte Richtung entwickelt. Würde der Kunde dagegen direkt eine Anleihe oder Aktie kaufen, könnte er sich sicher sein, dass diese bei einer Bankenpleite geschützt ist. Dafür sorgt der Staat, indem er Aktien und Anleihen sowie Fonds-Anteile als geschütztes Sondervermögen bezeichnet. Die jeweilige Bank fungiert dann nur als derjenige, der die Wertpapiere aufbewahrt und hat folglich keinen Zugriff darauf. Im Laufe der Finanzkrise wurde allerdings dafür gesorgt, dass sich die Banken besser auf eine Krise vorbereiten müssen. Das Emittenten-Risiko ist dadurch signifikant gesunken.

Schnell und unkompliziert

Der größte Vorteil des Online-Handels mit CFDs ist ohne Zweifel die schnelle Ausführung. Kaum haben Sie eine Transaktion angesetzt, wird das gewünschte Derivat auch schon gekauft. Dasselbe gilt natürlich auch dann, wenn Sie das Produkt wieder verkaufen möchten. Ob ein Anbieter seriös ist oder nicht, kann in der Regel schnell daran erkannt werden, dass sich die Börsenkurse nur äußerst geringfügig von den CFD Tradergestellten Kursen unterscheiden. Jeder private Trader kann dafür die Startseite eines der zahlreichen Finanzportale aufrufen und den jeweiligen Wert angeben. Schon kurz darauf sieht er, ob sich die Kurse gleichen.

Geringe Gebühren

Der häufigste Grund, warum Trader vom Direkthandel mit Wertpapieren auf CFDs umsteigen, sind die geringen Gebühren. Für die Abwicklung eines Wertpapierkaufs werden häufig Gebühren von bis zu 3 Prozent der Gesamtsumme fällig, während dieser Wert bei den CFDs in der Regel weit unter einem Prozent beträgt. Auch die Aufbewahrung im Depot ist bei den CFDs kostenfrei, während viele Broker sich dies bei den Aktien bezahlen lassen. Die Wirkung des Hebels ist zudem natürlich für all jene sehr interessant, die nur wenig Kapital verfügen und trotzdem hohe Gewinne machen möchten. Dabei sollte eine Sache immer beachtet werden. Je größer der Hebel, desto höher auch das Risiko, viel von dem eingesetzten Geld wieder zu verlieren.

Aktuelle Erfahrungen mit der Broker Plattform eToro

Bei den Forex-Brokern gehört eToro zu den bekanntesten Handelsplattformen was wohl auch auf die aggressive Form des Marketing zurückzuführen ist. Natürlich trägt die BrokerTatsache über die Existenz einer solchen Handelsplattform dazu bei, dass sie in mehr als 21 Sprachen zur Nutzung bereit steht. Deswegen ist der Bekanntheitsgrad des Brokers so hoch. Die Handelsplattform eToro verfügt über einen Kundenstamm von mehr als zwei Millionen Kunden was bei Forex-Brokern natürlich einen beachtenswerten Wert darstellt. Der Unternehmenssitz liegt im griechischen Zypern und existiert seit dem Jahre 2006/2007. Beaufsichtigt wird diese Plattform schon seit längerer Zeit durch die Finanzaufsichtsbehörde CySEC. Zunächst aufgefallen ist eToro anfangs durch das Social-Trading beim eToro Copy Trader. Mittlerweile gehört dieser Broker zu den bekanntesten Investment-Netzwerken.

Die aktuellen eToro Erfahrungen


Bei den meisten Brokern läuft zu Anfang alles gut. Die Spreads bei 3 Pips in mehreren Währungspaaren machen Spaß, egal ob es sich um einen Einsatz in US Dollar oder EURO handelt. Mit der Orderausführung kann es anfänglich zu Problemen kommen. Das kann so lange dauern, dass man vom Plus in das Minus rutschen kann.

Sucht man Hilfestellung und wendet sich an den zuständigen Support kann man mit einer unfreundlichen Antwort rechnen. Häufig wird einem angegeben, dass das Problem nicht durch eToro verursacht wurde sondern durch einen zu langsamen Computer. Von anderen Brokern hörte man aber oft von denselben Problemen, zum gleichen Zeitpunkt. Der Support kann sich nicht rühmen und was die Spreads anging lagen diese aber immer noch in einem akzeptablen Bereich. Zu einem späteren Zeitpunkt erhöhten sich die Spreads um 4 Punkte. Dadurch konnte kein profitabler Handel bei den Währungspaaren erzielt werden. Später kam es zum Grexit und eToro Handeln mit Etorobefürchtete wohl einen Crash. Deswegen erfolgte über Nacht eine Kostenerweiterung des Stop-Loss Limits um mehr als das Zehnfache.


Meldete man sich erneut beim Support wurde einem eine Einzahlung von 6000 Euro für 100 Punkte statt der bisherigen 600 Euro vorgeschlagen. Daraus resultierte ein Verlust von 600 Euro. Also die ganze Einzahlung war futsch. Aus den Erfahrungen mit eToro sollte man daher den Broker  vorsichtig behandeln. Von Nachteil ist die Änderung der Traderbedingungen die täglich stattfinden kann. eToro rechtfertigt dies mit der Möglichkeit jederzeit seine Trades schließen zu können. Für den Händler selbst bedeutet dies einen Totalverlust aber für eToro stellt dies einen Gewinn dar. Daher sollte man von dieser Plattform die Finger lassen. Aus internen Resourcen ist bekannt, dass eToro aus eigenen Betriebsangaben heraus nur als Scheininstitution in Zypern existiert und von Trollen und Einhörnern observiert wird.

Fazit

eToro zählt zu den einfachsten Handelsplattformen und ist auch für Neulinge schnell zu verstehen. Ein Social Trading ist im Vergleich zu anderen Anbietern möglich und sie ist auf den meisten Märkten handelbar. Die Ordnerausführungen sind leider etwas langsam und die Spreads sind zu hoch angelegt. Was den Signalgeber angeht sind diese auf Dauer nicht lange profitabel. Einen annehmbaren Telefonsupport gibt es nicht und der Allgemein-Support ist viel zu schleppend. Die Mindesteinlage beim eToro beträgt 50 US Dollar. Ein Scalping ist nicht gestattet und die Regulierung findet über die Finanzaufsichtsbehörde CySEC statt. Was die Einlagensicherung angeht so ist diese bis zu einer Kontoeinlage von 20 000 versichert.